EU HISTORY

 

Wir hoffen, euch in diesem Text vielleicht etwas Neues über die Europäische Union (EU) mitteilen zu können. Da Kroatien bald Mitglied dieser großen Gemeinschaft wird, werfen wir zusammen einen Blick auf ihre Entwicklung.
Alle großen Eroberer, wie Cesar, Napoleon und andere Heerführer, haben versucht, Länder mit Gewalt zu vereinigen. Bei ihren Versuchen sind sie natürlich gescheitert. Die EU enstand erst 1951 als Ergebnis der Zusammenarbeit und Integration von sechs Ländern: Belgien, Luxemburg, Frankreich, Deutschland, Italien und die Niederlande. Heute besteht sie aus 25 Mitglieder. Dänemark, Irland und Großbritannien schlossen sich 1973 an, Griechenland 1981, Portugal und Spanien 1986 und Österreich, Finnland und Schweden 1995. Slowenien, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Zypern, Poland, Tschechien und die Slowakei mussten aber auf ihre Mitgliedschaft bis 2004 warten.
Es gibt noch weitere Länder, die um ihre Mitgliedschaft kämpfen. Sie müssen ihre Gesetze den europäischen anpassen, ihre Grenzen für einen freien Handel mit EU-Mitgliedern öffnen und Ideale und Ziele der EU respektieren. In den nächsten Jahren erwartet man, dass Bulgarien, Rumänien und Kroatien der EU beitreten. Potentielle zukünftige Mitglieder sind auch die Türkei, Mazedonien, Bosnia und Herzegowina, Serbien und Montenegro und Albanien.
Die Konflikte und Tragödien der europäischen Länder im 1. und 2. Weltkrieg haben viele Diplomaten und Politiker zum näheren Nachdenken über die Lösungen einer Vereinigung verleitet, die dem Frieden und Wohlstand der europäischen Völker beitragen würde.
Einen großen politischen Antrieb bekam diese Idee in Winston Churchills Rede in Zürich im September 1946, wo er von einer französisch-deutschen Partnerschaft sprach. Er schlug die Struktur ‚der vereinigten Länder Europas' vor, als Mittel zu einem glücklichen und freien Europa. Seine Meinung teilte auch Graf Richard Coudenhove-Kalergija, Vertreter der Idee eines freien und vereinigten Pan Europa. Der französische Ökonom, Jean Monnet, hat sich den beiden angeschlossen mit seinem Vorschlag der gemeinsamen Vollmacht Frankreichs und Deutschlands über Stahl- und Kohleindustrie, der im Jahre 1950 auch angenommen wurde.
Der Vorschlag einer solchen Union wurde in der sgn. Schumann Deklaration verfasst und am 9. September 1950 veröffentlicht. Die Deklaration wird für das erste politische Dokument gehalten, auf Grund dessen die westeuropäischen Länder allmählich in eine immer größere Einheit verbunden wurden. Der 9. Mai wird heute als Europatag gefeiert. 1957 haben die EU-Mitglieder in Rom ein neues Abkommen unterschrieben, wodurch die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft entstanden ist. Die Idee war einen gemeinsamen europäischen Markt zu erschaffen, nicht nur für Kohle und Stahl, sondern auch für andere Produkte, wie zum Beispiel Nahrungsprodukte. Die EU-Mitglieder schaffen allmählich die Zölle ab, um einen freien Handel zu ermöglichen. Im selben Jahr wird auch die Europäische Atomenergiegemeinschaft gegründet. Im Jahre 1992 wird der Name Europäische Wirtschaftsgemeinschaft durch den Namen Europäische Union abgelöst.
Die Flagge der EU enstand 1995 und zeigt 12 goldene Sternchen, die für die Union der europäischen Länder stehen und Vollkommenheit und Einheit symbolisieren. Die Flagge ist ein Symbol der EU, genauso wie die 1986 komponierte Hymne ‚Ode an die Freude'.
Innerhalb der EU arbeitet auch der Europäische Rat mit dem Sitz in Strasburg, dessen Ziel Promotion der Demokratie, der Menschenrechte und des Rechtsstaatsprinzips in den EU-Mitgliedern ist. Der Europäische Rat wurde am 15. Mai 1949 in London von 10 europäischen Ländern gegründet: Belgien, Luxemburg, Dänemark, Irland, Frankreich, Italien, Norwegen, die Niederlande, Vereinigtes Königreich und Schweden. Heute besteht er aus 44 Mitgliedern, einschließlich Kroatien (seit dem 6. November 1996).
Die erfolgreiche Entwicklung der EU war Grund genug für Staats- und Regierungsoberhaupte, dass sie den 9. Mai, als Erinnerung an die Schumann Deklaration, zum Europatag ernennen. Das wurde auch auf dem Treffen in Mailand, am 28. und 29. Juni 1985 bestätigt.
Wahrscheinlich habt ihr bis jetzt schon eine Packung Chips gegessen und ein Liter Cola getrunken, aber wir sind uns sicher, dass es sich gelohnt hat!!!

 

O Freunde, nicht diese Töne!
Sondern laßt uns angenehmere
anstimmen und freudenvollere.
Freude!
Freude, schöner Götterfunken
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum!
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
(Schillers Originalfassung:
Was der Mode Schwert geteilt;
Bettler werden Fürstenbrüder,)
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein;
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!
Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur;
Alle Guten, all Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben,
und der Cherub steht vor Gott.
Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels prächt'gen Plan,
Laufet, Brüder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, über'm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such' ihn über'm Sternenzelt!
Über Sternen muß er wohnen. In English
O friends, no more of such sounds!
Let us rather intone more pleasant and joyful ones

 

Staatliches Berufsblidendes Schulzentrum, Hildburghausen / Germany
Mrs. Heidrun Noll
schulleitung@sbz-hildburghausen.de